Der größte Kasperl von allen verlässt die Arena

Usain Bolt war zu perfekt. Er lief wie ein Biomechanikerrechenmodell und machte mit seinen aufgesetzten Faxen auf leutselig. Ich habe ihm das nicht abgenommen. Da war Carl Lewis, der auch neun Olympia-Goldene hat, glaubwürdiger. Lewis war ein Dopingbetrüger, der US-Verband schützte ihn. Aber Lewis hatte in seiner ganzen Falschheit mehr Würde als Bolt mit seinen Grimassen.

Lewis gilt bis heute als Held. Seinen Kontrahenten Ben Johnson (CAN), Olympiasieger von Seoul 1988, stellten sie an den Pranger.

Wer kennt noch Walerij Borsow (UdSSR), Olympiasieger über 100 m in München. 1972. Er soll das verbotene Dianabol geschluckt haben. Konnte keiner nachweisen, Dopingkontrollen interessierten keinen Menschen.

Palästinensische Terroristen stürmten das israelische Quartier und ermordeten alle Geiseln. Der IOC-Präsident, US-Unsympathler und Nazi-Sympathisant Avery Brundage erklärte: „The Games must go on!“

Wer soll an den Zirkus noch glauben? Dopingbetrüger Justin Gatlin (USA) hat dem sauberen Bolt die 100 m weggenommen. Von den 20 individuellen Bestzeiten über 100 m wurden alle wegen Dopings gestrichen. Nur Bolts Zeiten nicht. Darunter der Weltrekord von 9,58 Sekunden vom 16. August 2009 in Berlin. Der nächste cleane Kasperl ist schon auf dem Weg.

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